Waldbegehung

Waldbegehung im Schönbuch mit Revierförster Daniel Berner und Thekla Walker(MdL)

„Der Wald im Kreis Böblingen ist in guten Händen“, sagt Revierförster Daniel Berner am Ende des Waldspazierganges. Der Förster mit einem grünen Herz führt ca. 30 grüne Gemeinderäte und Kreisräte durch den Schönbuch. Zuerst schauen wir uns das Eschentriebsterben an. Die Eschen werden von einem Pilz befallen, der das Eschentriebsterben auslöst. Manche Eschen widerstehen dem Pilz, aber viele nicht. Dieses Problem gibt es schon seit einigen Jahre und kam von Polen zu uns und hat sich in ganz Europa ausgebreitet. Ein Gegenmittel gibt es nicht. Kranke Eschen werden dann geschlagen, wenn sie die Verkehrssicherheit gefährden. Von den gesunden Eschen erhoffen sich die Förster, dass sie viele junge Eschen aussäen. Beim zweiten Halt konnten wir sehen, dass manche Buchen am Vertrocknen sind. Da sie sich aber stark aussäen, gibt es viele neue Buchen in  verschiedenen Größen im Schönbuch. Ganz anders in Rutesheim, bei uns ist das Buchensterben ein viel größeres Problem. Die Revierförster des Landkreises treffen sich bei uns, um die betroffenen Buchen bzw. Gebiete zu begutachten. An einer Fichtenmonokultur konnten wir sehen wie schnell und zahlreich die Bäume umstürzen, wenn sie keinen Schutz durch andere Bäume haben. Was der Borkenkäfer innerhalb von zwei Wochen anrichten kann, konnten wir in einem Privatwald sehen.  Zum Glück gibt es auch noch gesunden Wald, der sich durch viele verschiedene Baumarten auszeichnet, in dem die Naturverjüngung alles richtig gemacht hat.                

Hochwasserschutz

Am Mittwoch, den 21.08.19 lud das Landratsamt Böblingen die Kreisräte und Gemeinderäte der im Hochwasserfall betroffenen Gemeinden zur Beckenrundfahrt der Wasserverbände Aich und Schwippe ein, um die aktuelle Situation im Bereich Hochwasserschutz im Landkreis zu erläutern.

Nach einer kurzen Ansprache durch den Landrat Roland Bernhard, fuhr der angemietete Bus in Richtung Waldenbuch los zur ersten Station. Im Bus, unter den ca. 25 Kreisräten, auch fünf unserer Fraktion, Bündnis 90 / Die Grünen.

Am 1984 erbauten Sulzbachbecken wurden die geplante und notwendige Überprüfung der Staumauer auf Standhaftigkeit von der Leiterin des Wasserwirtschaftsamtes, Eva de Haas, fachkundig erläutert. Von dort ging es mit dem Bus weiter zur zweiten Station, dem abgelassenen Segelbachbecken. Dort wird die Überprüfung der Staumauer in Kürze abgeschlossen sein.

Nun ging es zurück in Richtung Böblingen zum Mittagessen. Nach dieser kleinen Stärkung, besichtigte die Gruppe das 1976 erbaute Hochwasserrückhaltebecken in Dagersheim. Es hält im Hochwasserfall das Wasser der Schwippe zurück und ist im Gegensatz zu den anderen beiden Staubecken ein Trockenbecken.

Deutlich wurde vor allen Dingen, dass der Mensch durch sein Verlangen sich überall niederzulassen, diese Maßnahmen nötig macht. Es muss viel Geld in die Sanierung der Anlagen, in regelmäßige Kontrollen und das Ablassen und Wiederbefüllen der Becken investiert werden. 

Conny Epple

Rettet die Bienen

Rettet die Bienen

Vor kurzem war hier ein Aufruf zu finden, sich an der Beantragung eines Volksbegehrens zu beteiligen. Dazu waren 10000 Unterschriften nötig. 30000 sind es geworden. Mittlerweile wurde das Volksbegehren Artenschutz vom Innenministerium genehmigt. Ab 24.September hat das breite Trägerbündnis aus proBiene, den Landesverbänden von BUND, NABU, Demeter, Naturland, Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft und ÖDP sowie Slow Food Deutschland, Fridays for Future BW, der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall, Bodan, Naturata, Waschbär und GLS-Bank sechs Monate Zeit, die Unterschriften von zehn Prozent der Wahlberechtigten im Land (ca. 770.000 Personen) zu sammeln. Die Unterlagen dazu veröffentlichen die Organisatoren ab 24. September auf ihreh Webseite. Ab 18. Oktober werden zudem in allen Rathäusern des Landes Eintragungslisten ausliegen.

Die Ziele sind höher gesteckt als beim Bayrischen Vorbild. Das ist gut gemeint, kann aber zum Problem werden. Sogar Biobauern und grüne Landespolitiker bemängeln, dass übers Ziel hinausgeschossen wird. In Bayern wurde der Vorschlag 1:1 vom Landtag übernommen. Das wird vermutlich bei uns nicht funktionieren. Zu viele gesetzliche Ungenauigkeiten und zu große Eingriffe ins Eigentumsrecht, ins Recht auf freie Berufsausübung, im Datenschutz und in die kommunale Flächennutzungsplanung werden ins Feld geführt. Es bleibt eine spannende Diskussion, die hoffentlich zu einem guten Kompromiss führt.

Sitzungstermine

11.02.2019          VA

18.02.2019          TA

25.02.2019          GR

18.03.2019          VA

25.03.2019          TA

01.04.2019          GR

06.05.2019          VA

13.05.2019          TA

27.05.2019          GR

24.06.2019          VA (alt)

01.07.2019          TA (alt)

09.07.2019          GR (alt)

15.07.2019          GR (neu)

16.09.2019          VA

23.09.2019          TA

30.09.2019          GR

14.10.2019          VA

21.10.2019          TA

04.11.2019          GR

22/23.11.2019     Klausur

25.11.2019          VA

02.12.2019          TA

09.12.2019          GR

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An morgen denken – heißt heute zu handeln

Die GABL ist die Vertretung der GRÜNEN im Rutesheimer Gemeinderat, organisiert als freie Liste ökologisch engagierter Rutesheimer Bürgerinnen und Bürger. Die Zukunft unseres Ortes , die Zukunft unserer Kinder liegt uns am Herzen.

Die obersten Ziele sind zugleich Leitfaden für das politische Handeln auf kommunaler Ebene:

-Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen

-soziale Gerechtigkeit

-zukunftsbeständige Ökonomie, die Arbeit für alle schafft.